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Islandpferdehengstschau in Unterbronnen am 17.04.2017

Ostermontag – seit Jahren ein fester Termin auf dem Gestüt Pfaffenbuck II  bei den Familien Reisinger in Unterbronnen. Dieses Jahr hat die Absprache mit dem Wetter leider nicht geklappt – es war der nasseste Tag seit langem. Vor allem die Hengste und deren Reiter, die im mittleren Teil des Programms ihren Auftritt hatten, mussten mit Wasser von oben, unten und von der Seite kämpfen. Zahlreiche Zuschauer waren gekommen und bekamen eindrucksvolle Bilder, fachkundig kommentiert von Horst Habicht, zu sehen.


Wie immer hatte Thorsten den Ablauf, in dem 25 Pferde vorgestellt wurden, in Themengruppen gegliedert. Es ist nicht einfach, die wenigen Reiter so einzuteilen, dass nahezu immer mindestens ein Pferd in der Bahn ist und jeder genug Zeit hat, sein Pferd auch abzureiten. Den Anfang machten die jungen, 5- und 6-jährigen Hengsten, die sich in der Vorbereitung für die Leistungsprüfung befinden und großteils auf der FIZO am Vorsenzhof vorgestellt werden sollen. Darunter waren der Fuchsschecke „Álfur vom Pfaffenbuck II“, (V: Álfasteinn frá Selfossi, B: Alexandra Rahier), die beiden Rappen „Valentínus vom Lindichwald“, (V: Jarl frá Miðkrika, Z.u.B: Kristina Grunert) und „Leikur frá Bjargshúsum“ (V: Leiknir frá Vakurstöðum, B: Steffi Gall) und der mausgraue „Örn frá Stóra-Hofi“ (V: Sær frá Bakkakoti, B: Benjamin Martens) um nur einige zu nennen. Im mittleren Teil fanden sich die Hengste „in den besten Jahren“, die großteils auch im Turniersport eingesetzt werden. So stellte Vanessa Reisinger ihren „Spuni vom Pfaffenbuck II“ (FIZO 8,21; V: Safír frá Viðvik), einen mächtigen Mausgrauen in allen 5 Gängen vor und Thorsten einen weiteren Safír-Sohn, den Rappen „Sleipnir vom Pfaffenbuck II“ (FIZO 8,06). Zwei Pferde mit besonderen Farben waren der Braunfarbwechsler „Sprengi-Hvellur vom Burrishof“ (FIZO 8,03; V: Yngri von Kramersbruch, Z.u.B: Annette Single) und der braunfalbwindfarbene „Ægir frá Efri-Hrepp“ (FIZO 8,26; V: Glymur frá Innri-Skeljabrekku), der unter seinem Besitzer Frank Heim im fliegenden Pass die Bahn verließ. Zwei sehr erfolgreiche, jüngere Reiterinnen präsentierten ihre 4-gängigen Hengste: Marleen Stühler ist mit ihrem mausgrauen „Helgi vom Berghof“ (FIZO 8,02  V: Selur vom Lipperthof) Reiterin im Bundeskader und Lena Christl wurde mit „Tór frá Auðholtshjáleigu“ (FIZO 8,18; V: Sveinn-Hervar frá Þúfu í Landeyjum, B: Andrea Christl) in den Bundeskader Junger Reiter berufen. Thorsten stellte in dieser Gruppe noch zwei seiner Hengste vor, beides Füchse, ebenfalls 4-gängig: „Hugleikur frá Galtanesi (FIZO 8,19; V: Andvari frá Ey I) und den Dunkelfuchs „Vignir frá Syðra-Kolugili“ (FIZO 8,14; V: Gári frá Auðholtshjáleigu). Letzterer hatte im Jahr 2016 einige Goldprämienfohlen (Fohlennote mind. 8,10) aufzuweisen. Im letzten Teil folgten die bereits bewährten Vererber: den Anfang machte der 20-jährige Senior der Pfaffenbuck-Hengste, der Braunfalbschecke „Hilmir frá Sauðárkróki“ (FIZO 8,34;  V: Ófeigur frá Flugumýri) unter der jüngsten Reiterin Johanna Reisinger, gefolgt von ihrem Vater Thorsten mit einem großrahmigen Hilmir-Sohn, dem Rappschecken „Heiður vom Wellandhof“ (FIZO 2017 geplant, B: Bernd Weber). Es folgten die beiden Rappen „Þrottur frá Hvalnesi“ (FIZO 8,31; V: Hjálmar frá Vatnsleysu, B: Kirsten Becker) unter Vanessa, mit 19 Jahren immer noch ein Bild von einem Pferd und sein Sohn „Þröstur vom Pfaffenbuck II“ (FIZO 8,07; B: Pfaffenbuck GbR) mit Thorsten. Von Þröstur stammten im letzten Jahr ausgesprochen interessante Fohlen, so auch eine der beiden Erstplazierten der Fohlentour in Bayern, „Una vom Pfaffenbuck II“(Note 8,27). Der vorletzte Programmpunkt war ein absolutes High-Light: „Vilmundur frá Feti“, Landsmótsieger 2006 bei den 5-Jährigen, (Gesamtnote 8,56; Ext: 7,96; RE 8,95; V: Orri frá Þúfu í Landeyjum), Ehrenpreisträger und Gewinner des Sleipnir-Pokals auf dem Landsmót 2014. Vilmundur, geritten von Frank Heim, wurde begleitet von einer 6-jährigen Tochter, der braunen „Brák frá Miðsitju“ (FIZO 2017 geplant, B: Andrea Christl), die unter Thorsten eindrucksvoll ihr Gangpotential zeigen konnte. Zu toppen war Vilmundur nicht wirklich – vielleicht tritt „Svaði frá Hólum“, (Gesamtnote 8,63; Ext. 8,39; RE 8,79, V: Álfur frá Selfossi, B: Carolin Winter und Thorsten Reisinger), 2015 Vizeweltmeister der 6-jährigen Hengste auf der WM in ähnlich erfolgreiche Fußstapfen. Mit Svaði und einem seiner Söhne, dem 5-jährigen Rappwallach „Fagri-Blakkur frá Neðra-Asi“ unter seiner Besitzerin Marleen Stühler endete die Hengstschau 2017 auf dem Gestüt Pfaffenbuck II. Etliche Zuschauer trafen sich danach noch bei Würstchen, Kaffee und jeder Menge schönsten Kuchen in der Reithalle oder bei einem abschließendem Kurzbesuch im Stall.

 

Julia Schlögel

 
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